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Konzertsaison
2007/2008 des Bielefelder Musikvereins e.
Die Konzertsaison 2008/2009
Leitung: Wolfgang Helbich
Erstes
Saisonkonzert am 18. Oktober 2008
Rudolf-Oetker-Halle, 20 Uhr
Antonin Dvorak
(1841-1904)
Requiem,
op.89
Solisten:
Susanne
Winter (Sopran), Dshamilja Kaiser (Alt), Clemens Löschmann
(Tenor) und
Markus Krause (Vertrag)
Antonin Dvorak war um die
Erneuerung der
katholischen Kirchenmusik in seinem Lande bemüht und die
Gläubigkeit sei die notwendige Voraussetzung für
Kompositionen geistlicher Werke. Trotz unterschiedlicher
Konfessionen fühlte er sich hier mit dem Lutheraner Johann
Sebastian Bach und seiner Auffassung sehr verbunden. Dvorak verwendet
das Anfangsmotiv des zweiten Kyrie aus der h-Moll Messe von J.S. Bach
und macht es zum leitmotivischen Hauptgedanken seines Requiems.
Zweites
Saisonkonzert am
6. Februar 2009
Rudolf-Oetker-Halle, 20 Uhr
Felix Mendelssohn
Bartholdy (1809-1847)
Paulus,
op. 36
Solisten: Sarah
Wegener (Sopran), Kaja Plessing (Alt), Andreas Post (Tenor) und
Armin
Kolarczyk (Bass)
Schon der
21 jährige Felix Mendelssohn
Bartholdy trug sich mit dem Gedanken, ein Paulus-Oratorium zu
komponieren, nachdem er im Vatikan die Paulus-Darstellungen von
Raffael gesehen hatte. 1832 entstand mit seinem Freund und einstigen
Hauslehrer Julius Schubring die Textvorlage für das Oratorium.
Bei seiner Uraufführung am 22. Mai 1836 in Düsseldorf gab
es den lebhaftesten Beifall von den Mitwirkenden und dem Publikum.
Nach einer
Aufführung, die Mendelssohn in der
Braunschweiger Aegidiuskirche dirigierte, ist in einem Pressebericht
zu lesen: „Er stimmte die entzückten Herzen zu einer
seltenen und nie gefühlten Anbetung.“
Drittes
Saisonkonzert 11.
Juni (Fronleichnam)
2009
Rudolf-Oetker-Halle,
20 Uhr
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Te
Deum for the victory of Dettingen,
Ode for St. Cecilia´s day
Solisten:
Andrea Stein
(Sopran), Beat Duddeck (Altus), Jan Kobow (Tenor), Sebastian Pilgrim
(Bass)
Georg
Friedrich Händel schrieb seine Ode for St.
Cecilia’s Day für
das
Cäcilienfest, des in England traditionell am 22. November zu Ehren
der Schutzheiligen der Musik gefeiert wird. Im Jahre 1739 wurde sie
unter der Leitung des Komponisten in London im Theatre Royal,
Lincoln’s Inn Fields uraufgeführt. Das Libretto schrieb John
Dryden, der auch schon für das Alexander Fest - ebenfalls eine Ode
zu Ehren der heiligen Cäcilia, von Händel drei Jahre vorher
komponiert - für den Text verantwortlich war. Frédéric Chopin
äußerte sich begeistert nach einer Aufführung in der Berliner
Singakademie im Jahre1828: „Dieses nähert sich am meisten dem
Ideal, das ich von erhabener Musik in den Tiefen meiner Seele hege.“
Der
Österreichische Erbfolgekrieg im
Jahre 1743, in dem die Engländer mit ihren Verbündeten Österreich,
Sachsen und Savoyen die Franzosen besiegten, war der Anlass für
Händel, das sog. Dettinger Te Deum
zu komponieren. Er preist in diesem Werk
nicht nur den Sieg sondern auch die sichere Heimkehr des Königs
Georg II. Kein Wunder also , dass der Chor als klanglicher Vertreter
des Volkes die Komposition bestimmt.
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